Versorgungslücke bei Berufsunfähigkeit schließen

(Werbung) Wer in den Beruf einsteigt oder sich selbstständig macht, sollte auch über das Thema Vorsorge nachdenken. Wie sieht es zum Beispiel mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung aus? Karina Hauser – seit 25 Jahren Versicherungsexpertin bei CosmosDirekt – betont, wie wichtig der Berufsunfähigkeits-Schutz ist.

Für wen dieser Artikel besonders interessant ist:

  •  Berufseinsteiger

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Was der Unterschied zwischen Berufs- und Erwerbsunfähigkeit ist.
  • Was Sie über den Berufsunfähigkeits-Schutz wissen sollten.
  • Auf was Sie beim Vertragsabschluss achten sollten.
  • Linkempfehlung.

Risiko der Berufsunfähigkeit absichern: Je früher, desto besser

Wer sich selbstständig macht oder vor dem Berufseinstieg steht, hat oft viele Herausforderungen zu bestehen. Warum sollte er sich trotzdem mit dem Thema Berufsunfähigkeitsversicherung beschäftigen und es nicht auf später verschieben?

Jedes Jahr erhöhen sich die Beiträge, da diese vom Eintrittsalter abhängen. Zudem besteht das Risiko, zu erkranken und den Versicherungsschutz nur noch mit einem Risikozuschlag oder Leistungsausschlüssen zu erhalten. Im schlimmsten Fall tritt in der Zwischenzeit die Berufsunfähigkeit ein.

Das Problem der Versorgungslücke

Viele glauben, dass sie im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls durch den Staat versorgt werden, wenn sie ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Stimmt das? Wann springt die gesetzliche Rentenversicherung ein und wann nicht?

Es besteht bei Berufsunfähigkeit eine große Versorgungslücke, da die gesetzliche Rentenversicherung für alle ab dem 1 Januar 1961 Geborenen nur eine Erwerbsminderungsrente leistet. Wer zum Beispiel 35 Jahre alt und ledig ist, keine Kinder hat und in die Steuerklasse 1 eingruppiert ist, wird bei einem monatlichen Nettogehalt von 1500 Euro nur 342 Euro erhalten. Es entsteht also eine Lücke von 1158 Euro. Kann der Betroffene drei bis sechs Stunden einer täglichen Erwerbstätigkeit nachgehen, halbiert sich dieser Betrag. Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente besteht außerdem nur, wenn man mindestens fünf Jahre lang Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat.

Wie sieht das bei Selbstständigen aus, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen?

Hier gibt es keine Absicherung und die Lücke beträgt 100 Prozent!

Der Unterschied zwischen Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit

Was ist der Unterschied zwischen Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit? Wer versichert welche Risiken?

Beim Berufsunfähigkeits-Schutz ist der zuletzt ausgeübte Beruf entscheidend. Die Versicherung leistet, wenn dieser Beruf dauernd zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausgeübt werden kann. Die Berufsunfähigkeit muss in Folge von Krankheit oder Körperverletzung eingetreten sein. Es geht also um mehr als einen altersentsprechenden Kräfteverfall.

Der Erwerbsunfähigkeits-Schutz hingegen sichert die Erwerbsunfähigkeit ab. Die Frage ist hier, ob jemand überhaupt noch arbeiten kann. Der Erwerbsunfähigkeits-Schutz greift, sobald Sie aus den genannten Gründen voraussichtlich dauernd nicht mehr als drei Stunden täglich einer Erwerbstätigkeit nachgehen können.

Hohe Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit

Macht eine Versicherung auf jeden Fall Sinn?

Der Berufsunfähigkeits-Schutz ist nach der Privathaftpflichtversicherung die wichtigste Versicherung. Die meisten Menschen unterschätzen das Risiko einer Berufsunfähigkeit. Jeder vierte Bundesbürger wird vor dem Rentenalter berufsunfähig. Besonders tragisch ist, wenn die Berufsunfähigkeit in jungen Jahren eintritt, denn in diesem Fall hat man noch keine Existenz aufgebaut. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht für den Lebensunterhalt bei Weitem nicht aus. Aufgrund des hohen Risikos und der hohen Kapitalleistung im Rentenbezug sind die Beiträge für eine Berufsunfähigkeitsversicherung auch deutlich höher gegenüber einer Unfallversicherung.

Das sollten Sie wissen

Viele Menschen haben Vorbehalte gegenüber Versicherern, weil sie befürchten, im Versicherungsfall kein Geld zu bekommen. Mit welchen Argumenten können Sie diese Sorgen zerstreuen?

Handelt es sich um einen versicherten Leistungsfall – liegt also eine Berufsunfähigkeit vor – und hat der Versicherte bei Abschluss alle Fragen zu Gesundheit, Beruf und Freizeitverhalten wahrheitsgemäß beantwortet, gibt es keinen Grund, dass der Versicherer die vereinbarte Leistung nicht erbringt.

Was sollten Gründer und Berufseinsteiger beachten, wenn es um den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung geht?

Je früher, desto besser und am besten gleich in entsprechender Rentenhöhe abschließen. Sollte der Beitrag für den Berufsanfänger zu hoch sein, gibt es ein Angebot mit Stufenbeiträgen, welches den Einstieg deutlich erleichtert.

Was muss man über diese Versicherungsart wissen?

Es ist eine reine Absicherung des Berufsunfähigkeitsrisikos mit einer minimalen Todesfallabsicherung. Es werden keine Beiträge angespart! Wird man nicht berufsunfähig, gibt es also bei Vertragsablauf keine Auszahlung.

Die wichtigsten Tipps

Nehmen wir mal an, dass Sie selbst ein Kind hätten, das in den Beruf einsteigt oder sich selbstständig macht: Was würden Sie ihm in Sachen Berufsunfähigkeit raten?

Ich würde ihm Folgendes raten: Erstens: Früh abschließen, um bei bester Gesundheit und jungem Eintrittsalter die niedrigsten Beiträge erhalten zu können. Zweitens: Eine ausreichende Rentenhöhe und Versicherungsdauer wählen. Drittens: Einen Tarif mit Vertragsanpassungsoptionen wie Nachversicherungsgarantie, Verlängerungsgarantie wählen und insgesamt auf gute Bedingungen achten. Testurteile helfen hier weiter! Viertens: Einen Versicherer wählen, der dieses Produkt schon lange anbietet, viel Erfahrung hat und durchgängig von der Fachpresse positiv bewertet wird.

Fragen an Sie:

Ich freue mich, dass Sie diesen Artikel gelesen haben! Jetzt möchte ich Ihnen ein paar Fragen stellen:

  • Haben Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung?
  • Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?
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Anja Schreiber
Anja Schreiber arbeitet seit vielen Jahren als freie Fachjournalistin zu den Themen Bildung, Studium und Beruf. Sie schreibt unter anderem für die Berliner Zeitung, Stuttgarter Zeitung und Süddeutsche Zeitung, aber auch für Hochschulmagazine, Onlinemedien und eine wissenschaftliche Publikation. Außerdem bloggt sie regelmäßig.

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