„Sehnsucht Buch“: Wie Tom Oberbichler als Buchmentor Autoren unterstützt

Unternehmern helfen, mit ihrem Sachbuch erfolgreich zu sein: Das ist die Mission des Wiener Buchmentors Tom Oberbichler.  Er berichtet über seinen eigenen Weg ins Selfpublishing und gibt einen entscheidenden Tipp.

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Für wen dieser Artikel besonders interessant ist:

  • Berufseinsteiger, Berufserfahrene, Neustarter und Sehnsüchtige

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Wie Tom Oberbichler zum Buchmentor wurde.
  • Was ihn antreibt.
  • Welche Tipps er seinen Mentees gibt.
  • Linkempfehlungen.
  • Literaturempfehlung.

Hilfe beim Schreiben und Vermarkten von Sachbüchern

Könntest Du Dich bitte den Lesern meines Blogs vorstellen? Kannst Du dabei auch erklären, wie Deine Arbeit als Buchmentor konkret aussieht?

Mein Name ist Tom Oberbichler, ich bin erfolgreicher Selfpublishing-Autor und unterstütze als Buchmentor Unternehmerinnen und Unternehmer dabei, im Rahmen ihres Business einen Ratgeber, ein Sachbuch oder eine persönliche Erfolgsgeschichte zu schreiben, im Self-Publishing zu veröffentlichen und erfolgreich zu vermarkten. Dazu leite ich die Selfpublishing-Community „Mission Bestseller Club“.

Vom Bloggen  zum Selfpublishing

Wie kamst Du dazu, Buchautor und Buchmentor zu werden? Was hat Dich inspiriert?

Zum Schreiben kam ich (wieder) über das regelmäßige Bloggen, damals zum Thema NLP – Neurolinguistisches Programmieren. Das fiel 2011 damit zusammen, dass Amazon sein Kindle Direct Publishing-Programm auf dem deutschsprachigen Marktplatz öffnete. Ich nutzte diese Möglichkeit als einer der ersten, begann mit meinen Büchern gutes Geld zu verdienen … und begann dann schon 2012, die neuen Möglichkeiten, die uns die digitale Revolution im Buchmarkt bietet, nicht nur für mich selbst zu nutzen, sondern diesen Weg auch anderen zu öffnen.
Daraus entwickelte ich mit vielen Tests, Anpassungen und Umorientierungen mein heutiges Geschäftsmodell, das mir ein ortsunabhängiges Arbeiten möglich macht.

Meine Interview-Serie heißt „Sehnsucht Buch“. Spielt bei Deinem Werdegang die Sehnsucht eine Rolle?

Hm. Sehnsucht ist kein Begriff, der in meinem Denken eine große Rolle spielt. Für mich liegt in der Sehnsucht eine Weite, ein Abstand zu einem fernen Ziel. So funktioniere ich nicht. Ich bin sehr stark in der Gegenwart verankert und folge stark meinem Wollen. In der Regel hole ich mir die Dinge, die mir wichtig sind, schon bevor eine große Sehnsucht entstehen kann.
Am ehesten finde ich da auf einer sehr hohen Ebene einen Bezug. Ich sehne mich nach einer Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung, nach einem solidarischen Miteinander.

Der Wunsch, viele Menschen zu erreichen

Nach was sehnen sich Deine Mentees?

Das ist sehr unterschiedlich. Die Menschen, die zu mir finden, haben sehr verschiedene Ansprüche und Wünsche. Was sie vielleicht eint ist der Wunsch, sich auszudrücken, etwas zu bewegen und viele Menschen zu erreichen.

Wie hast Du es geschafft, Autor zu werden?  Welche Schritte hast Du dafür unternommen?

Ich habe geschrieben … und zwar regelmäßig – und das mache ich immer noch. Dann habe ich mir das notwendige Wissen angeeignet, um die Bücher auch im Self-Publishing zu veröffentlichen – und gelernt, sie erfolgreich zu vermarkten.
Viel von diesem Lernen fand in Facebook-Gruppen statt.

Sich fokussieren

Was waren bisher Deine größten Herausforderungen?

Früher war es meine vielfältigen Interessen. Ich lerne schnell und habe früher dann auch recht schnell das Interesse an schon bekannten Dingen und Themen verloren. Das hat mir Spaß gemacht und mich gleichzeitig daran gehindert, in EINEM Thema wirklich bei den Besten zu sein – ich war lieber in vielen Dingen gut als in einer Sache super.

Seit ich gelernt habe, meinen Fokus zu halten und ich mich spezialisiert habe, ist die größte Herausforderung, die ich habe, mit dem zunehmenden Rechtsruck in der Politik und den damit folgenden schrecklichen Konsequenzen zurechtzukommen. Im Businessbereich geht es mir einfach gut.

Mit Strategie arbeiten

In meinem Ratgeber „Die Sehnsuchtsstrategie“ vertrete ich die These: Um unsere Sehnsucht erfolgreich zu verwirklichen, hilft uns eine Strategie. Verbindest Du die Sehnsucht mit strategischem Denken?

Ich arbeite immer strategisch – das macht mich frei. Ich brauche eine klare Struktur – an die ich mich durchaus nicht immer halte –, um meiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

Raus in die Praxis

Wie sieht Deine Strategie aus?

Wenn ich das auf eine reduzieren wollte, würde ich sagen: Test – Operate – Test – Erfolg. Anders gesagt: Schnell raus in die Praxis mit den Theorien, testen, Feedback offen annehmen, anpassen, wieder testen … solange, bis es klappt.

Was empfiehlst Du Deinen Mentees? Zu welcher Strategie rätst Du ihnen?

Neben dem eben genannten Praxistest habe ich keine einheitliche Strategie für meine Mentees. Ich arbeite stark feedbackorientiert und helfe meinen Mentees, die Strategien, die zu ihnen passen, für sich zu finden. Das sind oft andere als die, die für mich selbst funktionieren.

Was sind Deine wichtigsten Tipps für  (angehende) Autoren?

Ran an die Tasten! Schreib!

Was ist Deine größte Sehnsucht?

Eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung, in der wir Menschen solidarisch miteinander leben – als Teil der Welt, der wir sind.

Fragen an Sie:

Ich freue mich, dass Sie diesen Artikel gelesen haben! Jetzt möchte ich Ihnen ein paar Fragen stellen:

  • Wollen Sie Sachbuchautor werden?
  • Was treibt Sie an und was ist Ihre Sehnsucht?
  • Wenn Sie selbst schon Autor sind: Welche Tipps würden Sie Anderen geben?
  • Gefällt Ihnen der Artikel? Ist er hilfreich? Dann würde ich mich über einen Like auf meiner Facebookseite freuen!

Bitte schreiben Sie auch einen Kommentar! Vielen Dank!

Meine Linkempfehlungen:

Tom Oberbichlers Website:  www.mission-bestseller.com

Weitere Interviews der Serie und Artikel:

Meine Literaturempfehlung:

  • Tom Oberbichler: Mission Bestseller. Ratgeber und Sachbücher erfolgreich vermarkten und verkaufen … Eine Anleitung, Wien 2016, E-Book: 9,99 Euro, Taschenbuch: 19,99 Euro.


(Veröffentlicht Februar 2018)

(Copyright 2018 by Anja Schreiber)

Anja Schreiber
Anja Schreiber arbeitet seit vielen Jahren als freie Fachjournalistin zu den Themen Bildung, Studium und Beruf. Sie schreibt unter anderem für die Berliner Zeitung, Stuttgarter Zeitung und Süddeutsche Zeitung, aber auch für Hochschulmagazine, Onlinemedien und eine wissenschaftliche Publikation. Außerdem bloggt sie regelmäßig.

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