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Den eigenen Träumen und Sehnsüchten näherkommen: In diesem Ziel sind wir Menschen uns sehr ähnlich. Es gibt aber noch eine weitere Gemeinsamkeit: Der Plan zur Verwirklichung funktioniert meist nicht so störungsfrei und perfekt, wie wir uns das wünschen! Ständig tauchen Hindernisse auf. Doch diese Hürden lassen sich umgehen! Statt sich über sie zu ärgern, ist es hilfreich, die Hemmnisse zu analysieren. Denn erst dann lassen sich geeignete Gegenstrategien finden!

Ziele im Beruf erreichen: So überspringen Sie Hürden!

Der beruflichen Sehnsucht entgegen: So umschiffen Sie Hindernisse!

Der beruflichen Sehnsucht entgegen: So umschiffen Sie Hindernisse!

Für wen dieser Artikel besonders interessant ist:

Sehnsüchtige, Berufserfahrene, Berufseinsteiger, Neustarter und Neustarter 40plus.

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Welche Hindernisse Ihnen auf dem Weg zum beruflichen Ziel begegnen können.
  • Welche Chancen Ihnen Hürden bieten.
  • Wie Sie mit Hindernissen und Widerständen umgehen können.
  • Linkempfehlungen.

Auf dem Weg zum Erfolg tauchen ganz unterschiedliche Probleme auf. Besonders häufig und hartnäckig sind die Alltagshindernisse. So fehlt es oft an Zeit. Ständig passieren unvorhergesehene Dinge: Der kleine Anruf zwischendurch, eine unerwartete Mail oder Nachricht … schon verschiebt sich der Terminplan und wir können Dinge auf der To-do-Liste nicht wie erwartet abarbeiten. Ehrlich gesagt: Ich erlebe dieses Szenario immer wieder … und zwar nicht alle paar Wochen einmal, sondern fast jeden Tag.

Zeitpuffer einplanen

Das beste Mittel gegen diese Hürden ist Realismus. Ich weiß inzwischen, dass Aufgaben und Projekte länger dauern als gewünscht. Deshalb plane ich oft großzügig und rechne einfach mit Störungen. Wenn diese dann eintreffen, bin ich nicht so frustriert. Denn in der Regel liege ich dann dennoch „im Plan“.

Reflektieren statt perfektionieren

Ein zweites klassisches Hindernis, das sich auch bei mir oft einstellt, ist die eigene Perfektion. Ich habe einen hohen Anspruch an mich. Und das ist auch gut so! Doch manchmal führt dieser Perfektionismus zum Stillstand. Wenn ich keine 100-prozentige Lösung für ein Problem finde, schiebe ich dieses gerne auf oder ich arbeite unverhältnismäßig lange daran. So kommen Arbeiten ins Stocken – insbesondere wenn sie nicht terminiert sind. Dabei sind gerade die eigenen Projekte gefährdet. Denn hinter ihnen steht oft viel weniger Termindruck als hinter Aufgaben, die von außen an einen herangetragen werden.

Perfektionismus lässt sich nicht so einfach abstellen. Aber wenn er bei mir destruktiv wird, versuche ich es mit Reflexion: Ich stelle mir die Konsequenzen vor, die mein Verhalten langfristig haben könnte. Mir hat das schon oft geholfen. Denn im Nachdenken erkenne ich, unter welchen Umständen mein Verhalten Sinn macht oder nicht.

Social Media als Ablenkung: Ausprobieren und nachjustieren

Ein besonderes Hindernis stellt die Prokrastination dar. Gerade das Internet bietet unendliche Möglichkeiten, seine Zeit zu verschwenden. Im Alltag sind Mails und Nachrichten ein ständiger Ablenkungsfaktor. Facebook gehört ebenfalls zu den Top-Ablenkungsquellen. Da ich Facebook privat und beruflich nutze, ist es gar nicht so einfach zu unterscheiden, ob mein Engagement gerade meinen Zielen dient oder nicht.

Auch bei mir sind die sozialen Medien ein Zeitfresser, aber ich sehe auch ihre Chancen. Deshalb probiere ich immer mal wieder verschiedene Handlungsroutinen aus. Wenn ich merke, dass mir Facebook zu viel Zeit kostet, „enthalte“ ich mich davon ganz bewusst ein paar Stunden oder auch mal einen Tag. Habe ich dagegen ein wenig Leerlauf, nutze ich Social Media zum Netzwerken.

Prokrastination als Chance!

Als freiberufliche Journalistin arbeite ich im Homeoffice. Das bietet viele Gelegenheiten, sich abzulenken: Wäsche waschen, kochen, putzen, Blumen gießen. Oft ist es auch hier nicht leicht zu erkennen, ob ich gerade Dinge aufschiebe oder ganz bewusst die Ablenkung suche, um meine Akkus wieder aufzuladen.

Denn nicht immer ist das oft verschmähte Prokrastinieren etwas Negatives! Manchmal ist es ein Zeichen dafür, dass ich k.o. bin. Dann schalte ich fast automatisch den Turbo aus und bin ineffektiv. Und genau das ist häufig sinnvoll! Denn in dem Moment, in dem die Akkus wieder gefüllt sind, hört dann die Aufschieberitis von ganz alleine wieder auf und die Arbeitsleistung steigt wieder. Mein Tipp: Beobachten Sie sich. Fühlen Sie sich nach dem Aufschieben gut oder geht es Ihnen schlechter als zuvor? Trifft das zweite auf Sie zu, sollten Sie nach Methoden suchen, die Ihre Akkus wirklich und nicht nur vermeintlich aufladen!

Fragen Sie sich aber auch, was hinter Ihrem Aufschiebeverhalten steht.

  • Sind Sie k.o. und brauchen eine Pause?
  • Wissen Sie nicht genau, wie Ihr nächster Arbeitsschritt aussieht?
  • Sind Sie planlos?

Ganz verschiedene Gründe führen zur Aufschieberitis. Erst wenn Sie diese erkannt haben, können Sie gezielt gegen das Aufschieben vorgehen. Sehen Sie also in der Prokrastination kein Problem, sondern eine Chance: Sie zeigt Ihnen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Nehmen Sie sich also Zeit, um herauszufinden, welcher Grund dahinter steckt.

Gedanken und Gefühle reflektieren

Die eigenen Gedanken und Emotionen können ebenfalls zur Hürde werden. Vielleicht stellen Sie sich folgende Fragen: „Ist das, was ich mache, überhaupt richtig? Bringt mein Engagement irgendetwas?“ Auch mir sind solche Fragen vertraut. Meiner Erfahrung nach sind sie ganz normal und sogar gut. Denn wer sich und sein Handeln nicht hinterfragt, kann keine Fortschritte machen. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie manchmal Zweifel überkommen!

Allerdings ist es problematisch, zu lange ins Grübeln zu verfallen. Deshalb kann ich Ihnen nur raten, achtsam zu sein: Wenn sich Gedanken im Kreis drehen, sollten sie sich ganz bewusst diesem Phänomen stellen und es reflektieren! Fragen Sie sich, ob Ihre Gedankenspiele oder Ihr Gefühlskarussell destruktiv wirken und Sie von Ihren Vorhaben abhalten. Ist das der Fall, sollten Sie nach den dahinter liegenden Gründen suchen. Vielleicht haben Ihre Eltern Ihnen den Zweifel an Ihrem Können „eingeimpft“?

Hindernisse als Trainingsinstrument

Wenn Hindernisse auftauchen, ist jeder verärgert. Ich habe allerdings oft erlebt, dass Hürden ein guter Weg sind, um seine Arbeitsmethoden zu verbessern. Ein Beispiel: Immer, wenn ich möglichst viele Dinge gleichzeitig erledigen wollte, kam ich langsamer vorwärts als zu Zeiten, in denen ich mich auf wenige Aufgaben konzentrierte. Deshalb suchte ich nach andere Wegen. Ich führte zum Beispiel Projektwochenenden ein: Bei großen Aufgaben nutze ich zwei freie Tage, um ein Vorhaben voranzubringen. Andere Pflichten bleiben in dieser Zeit ganz bewusst liegen.

Hindernisse fordern heraus und erfordern Flexibilität. Es ist meist nicht hilfreich, wenn Sie sich zu lange darüber ärgern. Sinnvoll ist es dagegen, die Situation zu analysieren und Prioritäten zu setzen.

  • Was ist jetzt wirklich wichtig?
  • Welche Aufgaben können warten?
  • Wo bekomme ich Hilfe?
  • Mit wem sollte ich reden?

Alle diese Fragen können Ihnen helfen, eine komplizierte Lage zu bewältigen. Wichtig ist dabei, sich Ihrer eigenen Stärken bewusst zu werden. Wenn Sie bereits Probleme erfolgreich bewältigen konnten, erinnern Sie sich daran! Und schöpfen Sie daraus Kraft für die aktuelle Herausforderung. Als ich während meiner Selbstständigkeit ernsthaft erkrankte, habe ich erlebt, dass mich diese Krise mittelfristig nicht geschwächt, sondern gestärkt hat. Ich weiß jetzt, dass ich mit schwierigen Situationen gut umgehen kann. Das ist ein sehr beruhigendes Gefühl! Deshalb möchte ich Sie einladen, Hindernisse als Trainingsinstrumente anzusehen, an denen Sie Ihre Stärken schulen können.

Fragen an Sie:

Ich freue mich, dass Sie diesen Artikel gelesen haben! Jetzt möchte ich Ihnen ein paar Fragen stellen:

  • Welche Erfahrungen haben Sie mit Hindernissen auf dem Weg zum beruflichen Ziel gemacht?
  • Wie haben Sie solche Hürden überwunden?
  • Welche Tipps würden Sie Anderen geben?
  • Gefällt Ihnen der Artikel? Ist er hilfreich? Dann würde ich mich über einen Like auf meiner Facebookseite freuen!

Bitte schreiben Sie auch einen Kommentar! Vielen Dank!

Meine Linkempfehlungen:

(Artikel veröffentlicht August 2016)

(Copyright 2016 by Anja Schreiber)

  • Anja Schreiber
    Article By :
    Anja Schreiber arbeitet seit vielen Jahren als freie Fachjournalistin zu den Themen Bildung, Studium und Beruf. Sie schreibt unter anderem für die Berliner Zeitung, Stuttgarter Zeitung und Süddeutsche Zeitung, aber auch für Hochschulmagazine, Onlinemedien und eine wissenschaftliche Publikation. Außerdem bloggt sie regelmäßig.

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