Home » Selbstmanagement » Berufliche Sehnsucht: Wie Sie Ihr Ziel mit Gelassenheit erreichen

Wenn Sie sich beruflich neu orientieren wollen oder vielleicht sogar eine Selbstständigkeit anstreben, dann sollten Sie sich auf dieses Projekt fokussieren und Anderes loslassen. Wer sich zum Beispiel über die Dinge aufregt, die er nicht in der Hand hat, vergeudet seine Kraft statt sie in sein Projekt zu stecken.

Wie Sie Ihr berufliches Ziel mit Gelassenheit erreichen.

Wie Sie Ihr berufliches Ziel mit Gelassenheit erreichen.

Für wen dieser Artikel besonders interessant ist:

  • Sehnsüchtige, Berufserfahrene, Berufseinsteiger, Neustarter und Neustarter 40plus.

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Warum Gelassenheit so wichtig ist, wenn Sie ein Ziel erreichen wollen.
  • Was Sie loslassen sollten.
  • Mit welchen Tricks Sie Abstand gewinnen.
  • Linkempfehlungen.

Loslassen, um erfolgreich zu sein

Viele Menschen verbringen einen Großteil ihrer Zeit damit, über alles Mögliche zu schimpfen. Sie echauffieren sich etwa maßlos über das Verhalten ihres Chefs. Gedanklich sind sie oft so beschäftigt, dass sie ihr Ziel – zumindest ein Stück weit – aus dem Blick verlieren. Sie stecken ihre Energie nicht in die Lösung des Problems, sondern verharren im Jammern.

Dieses Wehklagen bindet sehr viele Ressourcen. Deshalb ist der gelassene Umgang mit negativen Ereignissen sehr wichtig … gerade wenn Sie berufliche Träume und Ziele errreichen wollen. Immer dann, wenn Sie keine Möglichkeit sehen, beklagenswerte Umstände zu ändern, sollten Sie sich genau überlegen, wie Sie gedanklich mit der Situation umgehen möchten.

Ängste und Zweifel als Energiefresser

Allerdings sind es nicht immer die äußeren Umstände, die sich als Energiefresser erweisen. Auch innere Zustände wie Ängste oder Zweifel sind belastend. Diese inneren Rahmenbedingungen haben genauso Einfluss auf Ihren Erfolg wie die äußeren. Dazu gehören zum Beispiel Gedanken wie „Das kann ich nicht“ oder „Das muss ja schief gehen“. Oft sind diese Gedanken „Glaubenssätze“, die wie eine selbsterfüllende Prophezeiung funktionieren. Doch anders als bei vielen äußeren Rahmenbedingungen handelt es sich dabei um kein unabänderliches Schicksal, sondern um etwas, das Sie ändern können!

Der erste Schritt in Richtung Veränderung ist die Identifizierung dieser Gedanken. In einem zweiten Schritt sollten Sie sich fragen, warum Sie so denken. Wenn Sie sich darüber klar geworden sind, können diese negative Gedanken nicht ihr ganzes zerstörerisches Potenzial entwickeln. Sie haben jetzt die Chance, zum Beispiel den Satz „Das kann ich nicht“ loszulassen. Vielleicht erkennen Sie, dass diese innere Einstellung aus Ihrer Kindheit stammt. Sie kommt aus Ihrer Vergangenheit und sagt nichts über Ihre Gegenwart aus. Wenn Ihnen das bewusst wird, sind Sie auch in der Lage, den Gedanken zu entmachten.

Wie Sie Abstand gewinnen

Neben den klar zu identifizierenden Glaubenssätzen gibt es auch diffuse Gefühle wie etwa Ängste oder Zweifel …  zum Beispiel die Angst, Fehler zu machen oder die beruflichen Ziele umzusetzen.

Es ist also entscheidend, Abstand zu gewinnen. Hier ist eine kleine Liste mit Tipps, die Ihnen dabei helfen können:

Bewegung

Körperliche Aktivitäten wie Wandern, Joggen, Rad fahren, Yoga oder Qi Gong können helfen, die Gedanken zu bändigen und den Kopf frei zu bekommen.

Entspannen

Um gelassener zu werden, eignet sich Entspannung. Natürlich versteht jeder unter Entspannung etwas anderes. Manche praktizieren regelrechte Entspannungsmethoden wie Autogenes Training, manche hören oder machen Musik.

Meditation

Besonders hilfreich, um loszulassen, ist Meditation … zum Beispiel Atemmeditation. Die bewusste Konzentration auf den Atem sorgt etwa dafür, dass Gedanken und Gefühle in den Hintergrund treten.

Rituale

Eigene Rituale wie etwa Morgen- und Abendroutinen können den Alltag strukturieren. Sie geben Menschen Halt … gerade, wenn sie in einer schwierigen Situation sind. Damit eignen sie sich auch dazu, Abstand zu gewinnen. Wie solche Rituale aussehen, ist natürlich wieder individuell verschieden. Manche integrieren zum Beispiel Yoga in ihr Ritual.

Auszeit

Nicht immer ist es mit einer kleinen Intervention getan. Gerade massive Ereignisse  erfordern auch eine größere Aktion. Seien Sie sensibel für sich und Ihre Bedürfnisse! Vielleicht hilft Ihnen eine Auszeit. Das kann zum Beispiel ein Ausflug oder ein Wochenendtrip sein.

Im Augenblick leben

Um Gedanken und Gefühlen Einhalt zu gebieten, ist es auch höchst effektiv, sich nicht ständig mit der Vergangenheit oder der Zukunft zu beschäftigen. Versuchen Sie einmal, ganz in der Gegenwart zu leben. Dann wird automatisch die Sorge um die Zukunft kleiner … genauso wie die Trauer über die verpassten Gelegenheiten in der Vergangenheit. Nehmen Sie jetzt Ihren Körper und Ihre Umgebung wahr! Sehen Sie sich um. Beobachten Sie bei einem Spaziergang die Natur mit ihren Formen und Farben.

Konzentrieren auf das Machbare

Gerade wenn Sie negative Gefühle und Gedanken belasten, sollten Sie sich besonders auf Ihre To-Do-Liste – das heißt: auf das Machbare – fokussieren. Natürlich ist es verführerisch, zu grübeln oder sich Horrorszenarien auszumalen. Aber es gibt niemanden, der Sie dazu zwingt. Versuchen Sie also, nach einer kleinen Pause wieder an die Arbeit zu gehen und sich auf das in ihrer Macht Stehende zu fokussieren. Konzentriertes Arbeiten kann ein gutes Mittel gegen ein rotierendes Gedanken- und Gefühlskarrusell sein, denn Sie erleben sich so als selbstwirksam!

All diese Mittel können Ihnen helfen, Abstand zu gewinnen und loszulassen.

Fragen an Sie:

Ich freue mich, dass Sie diesen Artikel gelesen haben! Jetzt möchte ich Ihnen ein paar Fragen stellen:

  • Welche Erfahrungen haben Sie mit Anspannung und Entspannung im beruflichen Kontext gemacht?
  • Was hilft Ihnen, loszulassen?
  • Welche Tipps würden Sie Anderen geben?
  • Gefällt Ihnen der Artikel? Ist er hilfreich? Dann würde ich mich über einen Like auf meiner Facebookseite freuen!

Bitte schreiben Sie auch einen Kommentar! Vielen Dank!

Meine Linkempfehlungen:

(Artikel veröffentlicht Februar 2017)

(Copyright 2017 by Anja Schreiber)

  • Anja Schreiber
    Article By :
    Anja Schreiber arbeitet seit vielen Jahren als freie Fachjournalistin zu den Themen Bildung, Studium und Beruf. Sie schreibt unter anderem für die Berliner Zeitung, Stuttgarter Zeitung und Süddeutsche Zeitung, aber auch für Hochschulmagazine, Onlinemedien und eine wissenschaftliche Publikation. Außerdem bloggt sie regelmäßig.

Comments

  1. Loslassen hat auch etwas von abschließen, beenden, verabschieden. Ich habe festgestellt, dass immer wenn ich etwas loslasse, sich wie von Geisterhand eine neue Tür öffnet und mir einen vielversprechenden Weg aufzeigt.

    1. Anja Schreiber Anja Schreiber sagt:

      Vielen Dank für diesen wichtigen Gedanken, Sabine Ramming! Ich sehe das genauso. Herzliche Grüße!

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